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seit 01.02.2000 |
Burgen
am Rhein
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Direkt
an der Rheinstrasse in Rüdesheim am Rhein liegt die Brömserburg.
Ursprünglich
hieß die Brömserburg "Niederburg", war Zollstation
und über Jahrhunderte im Besitz der "Ritter von
Rüdesheim". Wann die Burg gebaut wurde ist nicht
genau bekannt. Aber Vorläufer bestanden schon im 9. und
10. Jh.
1539 starben die Ritter von Rüdesheim aus und die Ritter Brömser erhielten
die Burg als Lehen. |
In
der Mitte des 17 Jh. endete auch das Geschlecht der Brömser
und die von Metternichs traten an ihre Stelle.
Im 30jährigen Krieg wurde die Burg stark demoliert. 1811 erwarb Karl
Joseph von Ingelheim die Brömserburg und baute sie zu einer Wohnburg
im Stil der damaligen Zeit aus.
1941 kaufte die Stadt Rüdesheim die Brömserburg und brachte dort das
Weinmuseum unter.
Öffnungszeiten:
Mitte März bis Mitte November täglich 9.00 bis 18.00
Uhr. |
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Rheinabwärts
zwischen Rüdesheim am Rhein und Assmanshausen liegt die
Ruine Ehrenfels. Sie wurde zu Beginn des 13. Jh. als
Zollburg durch den Mainzer Erzbischof erbaut. Im 14.
Jahrhundert erfolgte ihr Ausbau zur zeitweiligen Residenz
und als Fluchtburg für den Erzbischof und den Domschatz.
Den
30jährigen Krieg uberlebte die Ehrenfels unbeschadet,
wurde jedoch dann im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 von
den Truppen Ludwigs des XIV |

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zerstört.
1866 gelangte die Burg mit Nassau zu Preußen. Seit 1945
gehört die Ruine dem Land Hessen. Mit großem finanziellen
Aufwand wurde die Ruine in den letzten Jahren restauriert.
An manchenTagen ist sie für Besucher zugäglich. Von den
malerischen Doppeltürmen aus genießt man einen der schönsten
Ausblicke auf das Rheintal.
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Mitten
im Rhein gegenüber der Ehrenfels liegt der Mäuseturm,
der zum Zollsystem der Ehrenfels gehörte. Die Ursprünge
gehen jedoch auf die Römer zurück, die hier im Rhein
schon einen Turm errichtet haben sollen.
968 ließ der Erzbischof Hatto II. die vorhandene Ruine zu einer kleinen
Wasserburg ausbauen. Von diesem hat der Turm auch seinen Namen, da Hatto
der Sage nach von Mäusen hierher getrieben und aufgefressen worden war.
Ab 1298 wurde der Turm in das Zollsystem der Burg Ehrenfels einbezogen. |
1689
wurde der Turm zerstört und erst 1855 durch den preußischen
Staat als Singnalturm für die Rhein- schiffahrt wieder
aufgebaut. Nachdem das Binger Loch von seinen Riffresten
befreit worden war, wurde der Turm 1974 außer Dienst gestellt.
Eine Besichtigung ist leider nicht möglich.
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Die
ehemalige Raubritterburg liegt gegenüber von Assmannshausen.
Die Geschichte der Burg ist über 1000 Jahre alt. Um 900 wurde die Burg
als Zollstätte für das Reich erbaut. Kaiser Otto II. schenkte sie dem
Erzbistum Mainz. Sie wurde im 11. und 12. Jahrhundert zur Schutzburg
ausgebaut. Den historischen Höhepunkt erlebte die Burg 1282-1286 als
hier Kaiser Rudolf von Habsburg Gericht über die Raubritter vom Rhein hielt. |

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In
den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg vielfach
den Besitz und verfiel langsam. Als 1632 die Schweden durch
das Linksrheinische zogen, war die Burg schon zur Ruine
verfallen.
1823 kaufte Friedrich Wilhelm Ludwig kgl. Prinz von Preußen, ein Neffe
des Königs, die Burg und läßt sie zu einem romantischen Adelssitz ausbauen.
Er nennt sie fortan Rheinstein, wegen ihrer imposanten Felsenlage.
Die Burg ist heute in Privatbesitz und kann von März bis November täglich
von 9.00-19.00 Uhr besichtigt werden.
Übernachtungmöglichkeit und ein Rittersaal für Gruppenfeste sind ebenfalls vorhanden.
Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.
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Linksrheinisch über
Trechtingshausen liegt die Burg Reichenstein. Die Entstehung
der Burg geht auf das frühe 11. Jahrhundert zurück. Damals
gehörte die Gegend zu dem Kloster Kornelimünster bei
Aachen, das zur Verwaltung hier Vögte einsetzte. Einer
dieser war Ritter Rheinbodo, der als schlimmer Raubritter
wütete und deshalb abgesetzt wurde. Dennoch waren auch
unter seinen Nachfolgern eine Menge Raubritter. Schon
1253 wurde die Rheinfels durch ein Heer des Rheinischen
Städtebundes zerstört, um dem Raubrittertum ein Ende
zu bereiten. Wiederaufgebaut ging das Rauben und Morden
jedoch weiter,
bis 1282-1286 Kaiser Rudolf |
von
Habburg diesem endgültig ein Ende setzte. In der Folgezeit
verfiel die Burg zur Ruine. Erst mit Beginn der Romantik
im 19. Jahrhundert änderte sich dies und die Reichenstein
wurde allmählich wieder aufgebaut.Schließlich erwarb der
Industrielle Nicolaus Kirsch-Puricelli die Burg und
baute sie bis 1902 nach alten Plänen wieder auf.
Die Burg ist vom 1.März bis zum 15.November täglich von 10.00 bis 19.00
Uhr zu besichtigen. Im Winter nach Vereinbarung. Außerdem beherbergt
die Reichenstein ein gutes Burgrestaurant.
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Eine
ausführliche Beschreibung der Burgen von Rüdesheim am Rhein
bis Koblenz finden Sie auf unserer
CD "Burgen am Rhein" |
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Service
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